Die Aktivitäten, die die Jugendfeuerwehr Kronberg unternimmt, sind sehr vielfältig.
Abgesehen von den 14-tägigen Übungen finden auch diverse Ausflüge und Fahrten statt, von denen hier beispielhaft einige durch Bilder dargestellt sind.
Auch in diesem Jahr hatte die Jugenfeuerwehr Kronberg einen großen Stand auf dem Kronberger Weihnachtsmarkt, an dem es warme Speißen und heiße Getränke gab.
Zwei Tage lang haben die Kinder und Ausbilder Bratwurst, Pommes, Glühwein und heißen Orangensaft verkauft, um mit dem Erlös auch im nächsten Jahr weitere spannende Ausflüge planen zu können.
Was ist ein "Tag der Berufsfeuerwehr"?
Dazu hier eine kleine Erklärung:
Die Grundidee dabei ist einen Tag wie im Leben eines Berufsfeuerwehrmannes zu erleben, ausgelegt auf einen 24 Stunden Dienst.
Das bedeutet für die Kinder und Jugendlichen:
Dabei kann das im normalen Feuerwehrdienst gelernte vertieft werden, neues Wissen erworben werden und mitunter auch etwas gelernt werden, was sich im normalen Jugendfeuerwehrdienst bzw. -alltag gar nicht wiederfinden wird. Natürlich wird dabei der Zusammenhalt der Gruppe gestärkt und gefördert, Teamarbeit will halt gelernt sein.
Im Vordergrund steht der Spaß an der Feuerwehr für die Jugendlichen, aber auch die Herausforderung über 24 Stunden hinweg und die damit verbundene Abwechslung.
Die 14-tägigen Übungen finden je nach Wetterlage im Gerätehaus oder draußen innerhalb Kronbergs statt.
Wenn das Wetter es nicht zu lässt nach draußen zu gehen werden theoretische Inhalte besprochen,
die man dann bei gutem Wetter versucht vorschriftsgemäß umzusetzen.
Da der Spaß aber auch nicht zu kurz kommen soll, finden im Sommer Abkühlungen statt, die von den Ausbildern tatkräftig unterstütz werden, wie z.B. Wasserschlachten oder Spiele
Die Stadt Kronberg veranstaltet jedes Jahr eine Waldreinigung, an der viele Vereine teilnehmen.
Unsere Jugendfeuerwehr nimmt auch daran seit vielen Jahren teil. Nachdem die Kinder und Jugendliche einige Stunden durch den Kronberger Wald gelaufen sind und Gegenstände wie: Kühlschränke, Autobatterien oder Badewannen gefunden haben, geht es zum Forsthaus nähe des Bürgestollens wo es Getränke und Bratwurst gibt.
Zum Abschluss überreicht der Bürgermeister jedem Teilnehmer eine kleine Überraschung.
Um der Öffentlichkeit und den Eltern der Jugendfeuerwehrangehörigen zu zeigen was man so gelernt hat, findet alljährlich eine große Einsatzübung zusammen mit der Stadtteilfeuerwehr Oberhöchstadt statt.
Nachdem der Einsatz beendet war, waren alle Eltern in die Feuerwache eingeladen, um sich bei Speis und Trank mit den Ausbildern zu unterhalten oder Fragen zu stellen.
In diesem Jahr war sicherlich das Zeltlager bei der Partnerfeuerwehr in Borken einer der Höhepunkte.
Die Jugendfeuerwehren beider Städte hatten sich an einem See bei Borken zusammengefunden.
Nachdem man die Zelte bezogen hatte konnten sich die Jugendlichen frei auf dem Gelände bewegen und beschäftigten sich mit Fußball und Volleyball. Am Abend ging man gemeinsam essen.
Der nächste Tag begann mit dem Besuch des Braunkohle Museums. Nach einer Führung durch die Stadt ging es zum Feuerwehrhaus dort wurden die Kids durch Gerätehaus geführt, danach spendierte die Feuerwehr Borken für jeden Würste , Steaks und Getränke. Der Abend wurde mit einem Abendlichen Lagerfeuer mit anschließender Fackelwanderung beendet.
Am letzten Tag stand noch der Abbau der Zelte, die Verabschiedung und die Rückfahrt auf dem Programm.
In der Zeit vom 21.-28.10.2005 fand die Fahrt in die Partnerstadt Porto Recanati (Italien) statt.
Dort wurden wir feierlich im Rathaus empfangen.
Die Jugendfeuerwehr besucht während ihrer Zeit dort eine der größten Feuerwachen der Region, außerdem wurde eine Nudelfabrik besichtigt und sogar ein Tagesausflug nach Rom stand auf dem Plan.
Die Tage waren sogar so warm, dass die Jugendlichen im Meer schwimmen konnten, denn das Hotel befand sich direkt vor dem Strand.
Auf der Rückfahrt wurde einen Zwischenstopp in San Marino eingelegt, man stärkte sich mit Pizza und Cola und dann ging es weiter Heimwärts.
Die Gesamte Gruppe kam nach einer Woche erschöpft aber überglücklich zurück nach Kronberg.